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`!Modra`! (deutsch `*Modern`*, ungarisch `*Modor`*, lateinisch `*Modorinum`*) ist eine Stadt in der `F33f`_`[Slowakei`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Slowakei]`_`f.
Die Stadt Modra erstreckt sich zwischen ertragreichen Weinbergen am östlichen Fuße der `F33f`_`[Kleinen Karpaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kleine_Karpaten]`_`f, sie wird auch die „Perle der Kleinen Karpaten“ genannt. Modra ist die Stadt mit der größten Weinanbaufläche in der Slowakei und ist eines der Zentren des `F33f`_`[Kleinkarpatischen Weinbaugebiets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Malokarpatská_vinohradnícka_oblasť]`_`f.
Sie ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen in die Kleinen Karpaten. Die Siedlungen `*Harmónia`* und `*Piesok`* (Zochova chata) und andere, allesamt offiziell Stadtteile von Modra, sind beliebte Erholungsorte der Bewohner der slowakischen Hauptstadt `F33f`_`[Bratislava`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bratislava]`_`f. Sie beherbergen Hotels und Hüttenkolonien, und viele Bratislavaer haben hier ihre Wochenendhäuser. Modra ist auch wegen der aus der Stadt stammenden blau-weißen `F33f`_`[Modraer Keramik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Majolika]`_`f (Majolika) bekannt.
>>Contents
• `F0af`_`[Gliederung`#gliederung]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Bevölkerung`#bev-lkerung]`_`f
• `F0af`_`[Sehenswürdigkeiten`#sehensw-rdigkeiten]`_`f
• `F0af`_`[Persönlichkeiten`#pers-nlichkeiten]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
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>>Gliederung
Modra umfasst neben dem Hauptort noch 2 Gemeindeteile („miestna časť“) Harmónia und Piesok (deutsch `*Sand`*) sowie die weiteren Unterteilungen `F33f`_`[Kráľová`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kráľová_(Modra)]`_`f (deutsch `*Königsdorf`*, 1863 eingemeindet) und `*Zochova chata`*.
>>Geschichte
Slawische Siedlungen wurden bereits aus der Zeit `F33f`_`[Großmährens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Großmähren]`_`f gefunden. Zum ersten Mal wurde der Ort Modra im Jahre 1158 schriftlich in einem Schriftstück des ungarischen Königs `F33f`_`[Géza II.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Géza_II.]`_`f erwähnt. Nach einer Verwüstung durch den `F33f`_`[Mongolen-Einfall`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mongolensturm]`_`f im Jahre 1241 wurde die Siedlung von Ungarn und einigen deutschen Siedlern wieder aufgebaut. 1361 erhielt Modra die Stadtrechte und erst 1607 wurde es zu einer `F33f`_`[königlichen Freistadt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Königliche_Freistadt]`_`f erhoben. Die Freistadt gehörte seit dem 17. Jahrhundert zu den bedeutendsten Gewerbezentren in der Slowakei und ist eines der bekanntesten Weinbaugebiete.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es hier keramische Industrie und Majolikafabriken. 1883 regte ein evangelischer Pfarrer die Gründung einer Fachschule für Keramik an, die aufgrund der Fertigkeiten der `F33f`_`[Habaner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Habaner]`_`f die so genannte Slowakische Keramik entwickelte. Die Schule war dann bis zu deren politisch motivierter Schließung 1939 die keramischen Abteilung der Kunstgewerbeschule (Škola umeleckých remesiel) Bratislava. Leiter war `F33f`_`[Irmfried Liebscher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Irmfried_Liebscher]`_`f.
Die Stadt hatte traditionell Auseinandersetzungen mit dem benachbarten `F33f`_`[Pezinok`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pezinok]`_`f. Zudem ist die Stadt dadurch „berühmt“ geworden, dass die `F33f`_`[Bahnstrecke Bratislava–Žilina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bahnstrecke_Bratislava–Žilina]`_`f sie umgeht, da sich der Magistrat zur Zeit des Baues der `F33f`_`[Pressburg-Tyrnauer Eisenbahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pressburg-Tyrnauer_Eisenbahn]`_`f weigerte, den Eisenbahnbau zu gestatten.
>>Bevölkerung
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| Jahr | 1994 | 2004 | 2014 | 2024 |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 8409 | 8657 | 8817 | 9160 |
| Unterschied | | +2,94 % | +1,84 % | +3,89 % |
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| Jahr | 2023 | 2024 |
|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 9201 | 9160 |
| Unterschied | | −0,44 % |
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>>Sehenswürdigkeiten
• Observatorium der `F33f`_`[Comenius-Universität Bratislava`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Comenius-Universität_Bratislava]`_`f im Stadtteil Zochova chata mit dem derzeit modernsten Teleskop in der Slowakei.
• Grabstätte mit Denkmal, Haus, Museum und Statue von `F33f`_`[Ľudovít Štúr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ľudovít_Štúr]`_`f; das Museum befindet sich im ehemaligen Rathausgebäude, das Denkmal ist auch Štúrs Bruder, einem bekannten `F33f`_`[Geologen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geologe]`_`f, gewidmet
• Reste der 1610–1648 erbauten Stadtbefestigung; es sind auch eine `F33f`_`[Bastei`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bastei_(Festung)]`_`f (mit der Ignác-Bizmayer-Galerie) und das Obere Tor erhalten geblieben; das Obere Tor trägt die Inschrift: „Wo der Herr die Stadt nicht bewacht, wachen die Wächter vergeblich“
• Landschloss hinter dem Oberen Tor der Stadtbefestigung, beherbergt die Weinbauschule
• ein `F33f`_`[Renaissance`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Renaissance]`_`f-Gebäude vom Ende des 17. Jahrhunderts in der Dolná-Straße
• die heutige Produktionswerkstatt der Modraer Keramik
• Kirchen:
• `F33f`_`[römisch-katholische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römisch-katholische_Kirche]`_`f Kirche des Heiligen Königs Stefan aus dem Jahr 1873–1876 am Marktplatz
• römisch-katholische Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf dem `F33f`_`[Friedhof`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Friedhof]`_`f mit einer Tabelle der Namen von Opfern des Ersten Weltkriegs
• `F33f`_`[evangelische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Evangelische_Kirche]`_`f Kirche des Augsburger Bekenntnisses (sog. „Deutsche Kirche“), 1714 fertig gebaut, heutige Form 1834
• evangelische Kirche der Hl. Apostel Petrus und Paulus (sog. „Slowakische Kirche“), 1715 fertig gebaut, heutige Form 1826, steht gleich neben der Deutschen Kirche
• kleine Barockkapelle der Jungfrau Maria aus dem Jahre 1740, steht vor den evangelischen Kirchen
• Kapelle des Heiligen Michael aus dem Jahre 1873
• Ehemalige `F33f`_`[Synagoge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Synagoge_(Modra)]`_`f aus dem Jahr 1902
• Siehe auch: `F33f`_`[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Modra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_denkmalgeschützten_Objekte_in_Modra]`_`f
>>Persönlichkeiten
• Ignác Bizmayer, slowakischer Künstler
• Viera Kraicová, slowakische Künstlerin
• `F33f`_`[Franz Raffelsperger`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Franz_Raffelsperger]`_`f (1793–1861), Geograph, Kartograph und Beamter
• `F33f`_`[Ondrej Rigo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ondrej_Rigo]`_`f (1955–2022), Serienmörder
• `F33f`_`[Michael Ritthaler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Michael_Ritthaler]`_`f (1641–1685), deutscher lutherischer Theologe, Schulrektor und Bibliothekar
• `F33f`_`[Georg Friedrich Schnaderbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Georg_Friedrich_Schnaderbach]`_`f (1669–1716), ev.-lutherischer Prediger
• `F33f`_`[Vincent Šikula`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vincent_Šikula]`_`f (1936–2001), slowakischer Schriftsteller
• `F33f`_`[Ľudovít Štúr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ľudovít_Štúr]`_`f (1815–1856), slowakischer Philologe und Schriftsteller
>>Siehe auch
• `F33f`_`[Liste der Städte in der Slowakei`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Städte_in_der_Slowakei]`_`f
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `*Hustota obyvateľstva - obce [om7014rr_obc=AREAS_SK, v_om7014rr_ukaz=Rozloha (Štvorcový meter)].`* Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025 (slowakisch).
`:cite-note-2`!2.`! `*Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK].`* Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025 (slowakisch).
`:cite-note-sk-pop-3`!3.`! `*Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK].`* Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025 (slowakisch).
>>Weblinks
Commons
: Modra
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
• Homepage
• Observatorium der Comenius-Universität Bratislava
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